Sounds – meine Musik 2014

Ein Jahr vorbei, was hat mir aus der Masse an Musik in diesem Jahr besonders gefallen? Hier meine persönliche, subjektive und willkürliche Auswahl

Papst & Abstinenzler: Geischterfahrer

Ich glaube, die letzte Schallplatte einer Schaffhauser Band, die ich mir gekauft habe, war vom Eugen. Also schon zwei oder drei Jahre her. 2014 habe ich in einer Dialektmusik-Sendung auf SRF1 Papst & Abstinenzler zum ersten mal gehört. Und war begeistert. Tolle Texte, coole Musik. Sehr schlau.

Beck: Morning Phase

Egal, was er macht – ich finde es meistens gut. Auch wenn es immer wieder anders und neu tönt. Ein Held aus den 90ern, der sich CD für CD neu erfindet.

Bob Mould: Beauty & Ruin

Vermutlich nicht seine beste CD, vermutlich nicht die innovativste – ich mag den Sound einfach. Etwas Hüsker Dü, etwas Altersweisheit, viel Spielfreude (und ein witziges Video).

J Mascis: Tied to a star

Wenn wir schon bei den alten Helden sind: J Mascis hat ein schönes Album herausgegeben und im Dezember in Zürich ein tolles Solo-Konzert gegeben. Klar, er kennt im Grunde nur einen Song, aber er gibt ihn immer wieder sehr variantenreich zum Besten.

Warpaint: Warpaint

Warpaint müssten definitiv weltbekannt sein. Keine Frage. Hier eine sehr gelungene Akustikversion von «Keep it healthy».

FKA twigs: LP1

Etwas schwierig einzuordnen, aber auf Wikipedia hat sie tatsächlich das Schlagwort «Trip Hop» erhalten, anderswo wird sie unter R&B geführt. Passt nirgends so richtig rein, aber sehr neu und sehr frisch.

Mac Demarco: Salad Days

Extrem unstylish dagegen kommt Mac Demarco rüber – und bekommt dafür das Label «Slacker Rock» übergezogen. Ganz ehrlich, keine Ahnung, was das bedeutet. Dafür sehr entspannte und abwechslungsreiche Musik, irgendwo in einem Schlafzimmer produziert.

Sun Kil Moon: Benji

Ganz klar eines der grossen Highlights 2014. Sun Kil Moon ist Mark Kozeleks Band, benannt nach einem koreanischen Leichtgewicht-Boxer. Und das Album ist ein ganz grosses «Must hear».

D’Angelo: Black Messiah

14 Jahre. 14 Jahre hat es gedauert, bis D’Angelo den Nachfolger von Voodoo veröffentlicht hat. Was man liest, lagen einige Drogenentzüge und sonstiges Ungemach dazwischen. Auf jeden Fall: Es hat sich gelohnt, ganz grosses Album, das im Dezember noch unverhofft rauskam.

3 Gedanken zu „Sounds – meine Musik 2014“

  1. Ciao Thomas
    Wow! Mit Beck, D’Angelo, J Mascis, Bob Mould pp. in einer Reihe. Also an deinem Musikgeschmack gibts echt nichts auszusetzen…
    Vielen Dank für die Blumen!
    Liebe Grüsse
    von Papst & Abstinenzler
    Odi
    PS: Das mit Eugen ist tatsächlich ne Weile her. Es gibt aber einen ganz direkten Link: Martin «Fisch» Fischer spielte schon bei Eugen Schlagzeug, jetzt tut er es bei uns.

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