Archiv der Kategorie: Gadgets

Audio, Kameras, Smartphones, Laptops, Tablets – ich bin fasziniert von Gadgets und was sie heute alles können. Sehr hoher Spieltrieb.

Fiio X5 und Cowon Plenue P1 frisch getestet

Gadget-Mania! Der Schweizer Importeur Portacomp AG hat mir für eine Woche einen Fiio X5 und einen Cowon Plenue P1 zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt. Ich selbst besitze den Fiio X3 – die grosse Frage: Lohnt sich ein Upgrade?

MP3-Player werden zu Digital Audio Player

Drei von vier Personen in der Schweiz besitzen ein Smartphone. Und damit ein Gerät, mit dem sie Musik hören können und das sie zudem immer dabei haben. Für Unternehmen, die Digital Audio Players verkaufen wollen, gibt es nur eine Nische: die Klangqualität. Beziehungsweise die Zielgruppe der Leute, die für ein Quäntchen besseren Ton ein separates Gerät mit sich rum tragen.

Deshalb heissen MP3-Player heute nicht mehr MP3-Player, sondern eben Digital Audio Player (DAP). Was insofern auch gerechtfertigt ist, weil sie weit mehr als MP3 abspielen können. «High resolution» ist das Schlagwort – also nicht verlustbehaftete MP3-Files, sondern verlustfrei komprimierte Datenformate wie WAV, FLAC oder Apple Lossless stehen hier im Vordergrund: Datenformate, die CD- oder sogar Super Audio-CD-Qualität liefern sollen – also mit 16 oder mit 24 Bit. Beide spielen inzwischen auch DSD (Direct Stream Digital) ab. Fiio X5 und Cowon Plenue P1 frisch getestet weiterlesen

Kompaktkameras als ideale Kombi für Reisefotografie

Unterwegs mit einer Ricoh GR und einer Sigma DP3 Merrill: Wieso ich Kompaktkameras mit Festbrennweiten einer digitalen Spiegelreflexkamera vorziehe.

Die DPx Merrill-Reihe von Kamerahersteller umfasst drei Kompaktkameras mit fixen Brennweiten: Die DP3M mit 75mm (Vollformat-Äquivalent), die DP2M (45mm) und die DP1M (28mm). Die Idee von Sigma: Statt einem Kameragehäuse mit verschiedenen Objektiven kauft man sich Objektive, die jeweils noch eine Kamera dranhängen haben. Dafür ist die Kamera kompakt, und wie häufig bei fest eingebauten Objektiven sind Linse und Kamera besser und einfacher aufeinander abzustimmen. Kompaktkameras als ideale Kombi für Reisefotografie weiterlesen

Fiio X3: Portabler Musikspieler mit Retro-Charme

Musik hört man mit dem Smartphone. Lohnt es sich, einen separaten Audio-Player rumzutragen? Nachdem ich den Fiio X3 ausprobiert habe: Ja.

Portables Audio ist eine feine Sache – überall Musik: 300 CDs immer auf dem Smartphone dabei oder via Streaming-Dienste eine ganze Welt voll Musik in der Hosentasche. Das Problem: Die meisten Smartphones tönen nicht gut. Die Kopfhörer haben heute eine derart hohe Qualität, dass ich mit dem Telefon nicht davon profitiere. Schon gar nicht, wenn man die Musik nicht als MP3, sondern in der CD-Auflösung (16 Bit Auflösung, 44,1 Khz Abtastrate) anhören will. Eine neue Generation von Digital Audio Player (DAP) will das nun ändern – und ich kann glücklich berichten, dass sie ihr Versprechen einhalten. Meine neue Errungenschaft ist ein Fiio X3 aus China.

Wie in den frühen 2000er Jahren

Wie man in unzähligen Reviews (etwa hier, hier oder hier) lesen kann: Von den Features und vom Handling her gesehen bewegt sich der Fiio X3 auf dem Niveau des Jahres 2000. Die Bedienung ist weniger ausgereift als bei dem iPod der ersten Generation: Kein Touchscreen, kein Wheel – vielmehr zwei Schaltwippen und zwei Tasten. Features wie Playlists sucht man vergeblich. Der Bildschirm ist klein, das ist aber nicht schlimm: Sobald ein wenig (Sonnen-)Licht drauf fällt, sieht man sowieso nichts. Die Firmware (2.1) ist nicht ganz bug-frei. Man gewöhnt sich schnell an, eine Büroklammer für den Hard Reset dabei zu haben.

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HTC One X: Ich mag es.

Nach rund vier Jahren iPhone habe ich’s gewagt: Ich habe mir ein Android Smartphone gekauft, ein HTC One X. Hier erste Eindrücke, zuerst mal, was ich daran mag:

Es ist schnell.

Angeblich soll das HTC die Kraft der vier Kerne haben, das erste Quadcore-Smartphone. Was immer das bedeuten mag – offenbar sind die vier Kerne aber so stark, dass ein fünfter für ganz anspruchslose Aufgaben eingebaut wurde. Wie auch immer: Das HTC ist schnell, fühlt sich «snappy»an und reagiert flinker als das iPhone 4.

Es ist gross.

Das war für mich ja das Kaufargument. Ein 4.7″-Screen, praktisch ein Mini-Tablet. Zum Lesen von Kurzfutter wie Tweets, RSS-Feeds und Mails ein Traum. Und Lesen ist nun mal der häufigste Einsatzzweck meines Smartphones.Videos sehen übrigens spektakulär aus. Das Telefon liegt noch gut in der Hand, sehr griffig; einzig die linke obere Ecke zu erreichen braucht schon einen sehr ausgestreckten rechten Daumen.

Es hat Widgets.

Ich versteh ja nicht, wieso es beim iPhone keine Widgets gibt. Nun habe ich sie. Den Kalender auf einem Home Screen angezeigt, anstehende Aufgaben auf einen Blick auf dem zweiten oder die hübsch animierten Wetterwidgets.

Die Kamera ist sehr gut.

x Millionen Pixel, natürlich. Das beste aber sind die Panoramabilder. Mittels dem Gyrosensor gibt mir das HTC One X genau an, wann ich das zweite oder dritte Bild schiessen kann. Das ergibt wirklich nahtlose Panoramabilder.

Es ist leicht.

Das HTC ist zwar gross, aber leicht. Und fühlt sich trotzdem wertig an. auch wenn mir das Alufeeling zuerst gefehlt hat.

Alle Apps vorhanden.

Was ich so brauche, gibt’s inzwischen auch für Android; einzig Omnifocus, meine Aufgabenverwaltung, scheint sich nicht zu bewegen. Ansonsten gibt’s jetzt Instagram und seit heute habe ich sogar Google Drive auf dem Handy.

Was ich nicht so mag.

Na ja, die Batterie. Aber da war nichts anderes zu erwarten. Doch etwas überraschend: Kein erweiterbarer Speicher. Das fand ich dumm, nach Jahren des Apple-Zwingers kaufe ich mir ausgerechnet eines der wenigen Android-Handys, dessen Speicher sich nicht mittels SD-Karte erweitern lässt.

Im Grossen und Ganzen: Begeisterung.

Ich bin begeistert. Nach wenigen Tagen «umgewöhnt», ich vermisse nichts und würde das HTC nur ungern hergeben. Als Mac-Nutzer mit einem iMac, einem MacBook und verschiedenen iPods bin ich sogar etwas froh, nun nicht ausschliesslich von Apple abhängig zu sein. Jetzt häng ich auch noch an Google, aber immerhin hab ich die Risiken auf mehrere Töpfchen verteilt. Wer also mal was anderes mag – klare Kaufempfehlung.

Meine neue Olympus PEN E-P3

Seit einigen Wochen besitze ich wieder eine Kamera: Eine Olympus PEN E-P3. Sie macht Spass!

Meine Geschichte mit Kameras begann Ende der 80er mit einer Minolta Dynax 7000i – finanziert mit einigen Entbehrungen aus meinem Lehrlingslohn. Einige Jahre später habe ich mich in die klassischen Nikons verguckt: FM2 und FG20 – spartanische Arbeitsgeräte, die immer und überall funktionieren. Auch heute noch.

Dann kamen die digitalen Kameras. Und ich wurde einfach nicht so richtig warm damit. Digitale Spiegelreflexkameras waren (und sind) gross, schwer und hässlich. Eine Knipse habe ich mir dann auch mal gekauft, aber so richtig Spass machte auch nicht.

Vor einigen Monaten aber habe ich die neuartigen Systemkameras ohne Spiegel entdeckt. Der Verzicht auf den Spiegel erlaubt es, die Gehäuse schlanker und leichter zu bauen. Meine Wahl fiel auf die Olympus Pen E-P3, eine so genannte Micro Four Thirds-Kamera, zusammen mit Objektiven mit Festbrennweiten – ein 12mm und ein 45mm (im herkömmlichen Kleinbildformat entspricht dies 24 bzw. 90mm).

Festbrennweiten bevorzuge ich wegen der höheren Lichtstärke gegenüber Zoom-Objektiven – und es hält die Kameraausrüstung klein und handlich. Häufig werden die PEN-Kameras von Olympus als Retro-Design bezeichnet, eine Referenz auf die berühmten PEN-Kameras von Olympus aus den 60er Jahren. Na ja, ich finde sie nicht besonders retro, vielmehr sieht die E-P3 einfach aus, wie eine Kamera aussehen muss. Aber vielleicht bin ich auch nur alt geworden…

Auf jeden Fall: Die Kamera macht sehr gute Bilder, ist gut zu bedienen und macht – wie gesagt – einfach Spass. Einige Bilder finden sich auf meinem Flickr Stream. Wer sich für die E-P3 interessiert, ausführliche Reviews gibt es hier und hier.