Fiio X5 und Cowon Plenue P1 frisch getestet

Gadget-Mania! Der Schweizer Importeur Portacomp AG hat mir für eine Woche einen Fiio X5 und einen Cowon Plenue P1 zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt. Ich selbst besitze den Fiio X3 – die grosse Frage: Lohnt sich ein Upgrade?

MP3-Player werden zu Digital Audio Player

Drei von vier Personen in der Schweiz besitzen ein Smartphone. Und damit ein Gerät, mit dem sie Musik hören können und das sie zudem immer dabei haben. Für Unternehmen, die Digital Audio Players verkaufen wollen, gibt es nur eine Nische: die Klangqualität. Beziehungsweise die Zielgruppe der Leute, die für ein Quäntchen besseren Ton ein separates Gerät mit sich rum tragen.

Deshalb heissen MP3-Player heute nicht mehr MP3-Player, sondern eben Digital Audio Player (DAP). Was insofern auch gerechtfertigt ist, weil sie weit mehr als MP3 abspielen können. «High resolution» ist das Schlagwort – also nicht verlustbehaftete MP3-Files, sondern verlustfrei komprimierte Datenformate wie WAV, FLAC oder Apple Lossless stehen hier im Vordergrund: Datenformate, die CD- oder sogar Super Audio-CD-Qualität liefern sollen – also mit 16 oder mit 24 Bit. Beide spielen inzwischen auch DSD (Direct Stream Digital) ab. Fiio X5 und Cowon Plenue P1 frisch getestet weiterlesen

Wieso ich die Grundidee von tsū sehr unsympathisch finde

tsū ist ein soziales Netzwerk, das die Nutzer und Nutzerinnen an den Werbeeinahmen beteiligen will. Eine ganz furchtbare Idee.

Gelungener Markteintritt mit neuer Idee

tsū ist eine gelungene Sache: Bereits mit der ersten Version bietet das Netzwerk alles, was man von Facebook kennt. Man muss dem Unternehmen gratulieren: Mit einem derart gelungenen und auch ausgereiften Produkt an den Markt zu gelangen, ist eine Leistung.

Natürlich ist tsū eine Copycat, die Features und Funktionalitäten sind nicht neu, sondern bei Facebook abgeschaut. tsū will vor allem auf der Ebene des Konzepts einen Unterschied machen: Die User werden an den Werbeeinnahmen beteiligt. Wieso soll nur der Betreiber einer Plattform verdienen, wo doch die User den Inhalt erstellen und damit die Aufmerksamkeit generieren, die der Plattformbetreiber dann vermarktet? tsū will das ganz einfach lösen: Je mehr und je beliebtere Beiträge der einzelne User auf tsū publiziert, desto mehr verdient er.

Noch mehr Noise, noch mehr Spam

Das ist eine furchtbare Idee. Eine wirklich sehr ungeheurliche Vision. Denn was heisst das in der Konsequenz? Die User beziehungsweise meine Freunde auf tsū werden alles daran setzen, möglichst viel zu publizieren. Und das ist genau das, was wir im Moment nicht brauchen. Das Grundrauschen, der Level an Noise, ist schon so hoch, dass es schwierig wird, die relevanten und guten Inhalte zu finden. Zudem ist absehbar, dass wir auf tsū dann auch die meist versprechenden Taktiken anwenden werden, um unsere Inhalte beliebt zu machen. Wieso ich die Grundidee von tsū sehr unsympathisch finde weiterlesen

Wie ich zum Google Apps-Fan wurde (keine Beichte)

Nein, ich bin kein Google-Fanboy. Und ich kriege auch kein Geld, Vergünstigungen, Gratis-Donuts oder sonstige Streicheleinheiten für den Text hier. Was mir beim Launch von Google Inbox aber wieder mal aufgefallen ist: Wenn du die IT-Infrastruktur für ein Unternehmen aufbaust, solltest du dir Google Apps unbedingt ansehen.

Alles, was man braucht. Für kleines Geld.

Mit der neuen Inbox von Google hat das Unternehmen seine Mail-Applikation etwas aufgemotzt. Inbox sieht Mails als Aufgaben an und bietet neue Funktionen, um diese Aufgaben effizient zu verwalten. Inbox sieht sehr aufgeräumt aus, neben Google+ im Moment die Google App mit dem modernsten Erscheinungsbild.

Nachdem ich Inbox aktiviert hatte, habe ich mir mal wieder überblicksmässig angesehen, was denn diese Google Apps als Ganzes inzwischen können und bieten. Und, ohne ein ausgesprochener Google-Fanboy zu sein: Das ist schon ziemlich beeindruckend. Im Grunde ist inzwischen alles mit an Bord, was ich brauche, um ein Unternehmen bzw. die Zusammenarbeit in einer Firma, optimal sicherzustellen. Und das für eine Handvoll Dollar.  Wie ich zum Google Apps-Fan wurde (keine Beichte) weiterlesen

Umsatz ist das Ergebnis von Verführung

Der Umsatz ist eine beliebte Zielgrösse für Unternehmen. Damit lässt sich messen, ob das Handeln des Managements und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgreich war. So weit so simpel. Was aber in vielen Managerköpfen geschieht, ist eine unheilvolle Verkürzung: Der Umsatz wird Gegenstand allen Denkens und Tuns – statt blosse Zielmarke wird der Umsatz zur Hauptsache.

Begeisterung und Kompetenz

Was vergessen geht: Niemand kauft Dinge oder Dienstleistungen, damit der Verkäufer Umsatz macht. Kunden kaufen, weil sie vom Produkt begeistert sind. Weil sie den Verkäufer für kompetent halten. Und weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verkäufers begeistern und kompetent sind. In Zeiten von austauschbaren Produkten und Dienstleistungen muss der Verkäufer die Kunden und Kundinnen umgarnen und verführen. Das Ergebnis dieser Romanze ist der Umsatz. Umsatz ist das Ergebnis von Verführung weiterlesen