5 Formate für Blogartikel, die funktionieren

Neben der Themenwahl bringen unterschiedliche Formate Vielfalt ins Corporate Blog. Wir haben fünf Formate und Beispiele dazu zusammen getragen, die sich im Web bewährt haben.

1. Das How-To: Hilfestellung für ein Problem


Das «How-To» ist eines der beliebtesten Formate im Internet. Es hilft dem Nutzer, ein Problem zu lösen. Gut gemacht haben diese Beiträge das Potenzial, zu «Evergreen Content» zu werden.

Nutzenversprechen
«Dieser Beitrag sorgt dafür, dass du dein Problem lösen kannst.»

Beispiele

Stolpersteine
Die Gefahr ist, dass man zu wenig konkret wird; deshalb sollte man grosse Themenbereiche lieber auf Artikelserien verteilen. Also nicht «Alles rund um den Hauskauf», sondern zuerst «Die 10 besten Immobilienportale im Web«, als zweites «Die Checkliste für die Hausbesichtigung» und so weiter.
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2. Erfahrungen: Weitergeben von implizitem Wissen.

Screenshot blog.daimler.de
Screenshot blog.daimler.de

Dieses Format ist sehr wertvoll, weil Autoren und Autorinnen darin Wissen weitergeben, dass nicht in Büchern steht: Erfahrungen und Gelerntes aus der Praxis, dieser kleine, aber entscheidende Unterschied zwischen «Wissen» und «Expertise».

Nutzenversprechen
«Ein Einblick in meine Welt und meine Erfahrungen: Dinge, die man in der offiziellen Anleitung nicht liest.»

Beispiele

Stolpersteine
Diese Artikel haben oft einen informellen Charakter, der aber nicht zu geschwätzig werden sollte.
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3. Tests und Reviews

(Screenshot: wareable.com)
(Screenshot: wareable.com)

Die mehr oder weniger objektive Betrachtung eines Produkts oder einer Dienstleistung gehört zu den Evergreens des Web. Gut gemacht bietet sie konkrete Entscheidungshilfe.

Nutzenversprechen
«Ich helfe dir bei deiner Kaufentscheidung.»

Beispiele

Stolpersteine
Fundierte Einzel-Reviews sind sehr aufwändig, da alle Aspekte eines Produkts oder einer Dienstleistung umfassend und für fast alle Lebenssituationen geprüft werden müssen. Professionelle Online-Medien sind deshalb häufig im Vorteil.
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4. Der Erklärbär: Trends, Entwicklungen, Analysen

(Screenshot: blog.zuehlke.com)
(Screenshot: blog.zuehlke.com)

Ein grosses Thema, umfassend dargestellt und eingeordnet. Wertvoll wird der Artikel durch Hinweise und Einschätzungen, inwiefern es die Realität des Lesers und der Leserin betrifft – alles andere steht auch auf Wikipedia.

Nutzenversprechen
«Ich helfe dir, die Relevanz eines Themas für dich zu bestimmen.»

Beispiele

Stolpersteine
Lange Texte sind durchaus erlaubt, bedingen aber eine leserfreundliche Struktur. Also genügend Zeit für Konzeption und Redaktion von Artikeln oder Artikel-Serien einplanen.
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5. Der Kommentar: die persönliche Betrachtung

(Screenshot: blog.carpathia.ch)
(Screenshot: blog.carpathia.ch)

Ein sehr schönes Format, das einiges abverlangt: Fundiertes Fachwissen, eine gute Analyse und den Mut, sich in den Wind zu stellen. Dafür kann der Kommentar helfen, das persönliche Profil zu schärfen.

Nutzenversprechen
«Hier ist meine Meinung. Vielleicht hilft sie dir, die Welt ein bisschen besser zu verstehen.»

Beispiele

Stolpersteine
Der Kommentar ist eine der schwersten journalistischen Formen; sie bedingt Sachverständnis, Reflexion und das Gespür für den richtigen Ton. Das Format kann effektiv sein, bedingt aber die Bereitschaft, sich auf Diskussionen einzulassen.

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tl;dr

Verschiedene Artikel-Formate bringen Abwechslung in deinen Blog und erlauben es dir, Themen aus verschiedenen Perspektiven anzugehen.
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