Archiv der Kategorie: Online-Kommunikation

SEO für Einsteiger: Die besten Experten-Tipps

Zur Podiumsdiskussion an der Swiss Online Marketing 2012 haben wir drei SEO- und Content-Spezialisten eingeladen. Sie haben ihre besten Tipps und Tricks mit uns geteilt: SEO in a Nutshell.

«Was kann ich morgen im Büro für SEO tun, wenn ich einen halben Tag Zeit habe?» lautete die Frage, die wir Gergina Hristova (namics), Beat Muttenzer (Yourposition) und Marc-Oliver Schmiedle (ebookers.ch) gestellt haben. Herausgekommen sind vier Tipps – beziehungsweise unsere Gäste haben gemeinsam einen Kurz-SEO-Prozess für Einsteiger designt!

  1. Texte optimieren: Den Text einer Seite überprüfen bezüglich der Länge, des Aufbaus, der Keywords und des Lesernutzens. Schreiben wir Content, der die Leserinnen und Leser interessiert und den sie via Social Networks teilen und verbreiten möchten?
  2. Suchresultate de-personalisieren: Google zeigt personalisierte Suchergebnisse an – basierend auf der eigenen Browser-History und anderen Faktoren. Jeder erhält andere Suchergebnisse. Ein Trick hilft, neutrale Suchergebnisse zu erhalten: Suchbegriff eingeben und anschliessend an das Ende der Such-URL den Ausdruck «&pws=0» setzen und nochmals eine Suche durchführen.
  3. Messen: Es reicht nicht, nur die Positionierung der eigenen Website für bestimmte Keywords zu prüfen. Mit Tools wie Google Analytics erhält man wertvolle Hinweise zur eigenen Website.
  4. Überprüfen, welche Seite meines Webauftrittes für ein Keyword an erster Position erscheint: Mit der Eingabe «site:eigenedomain.com keyword» (eigene Domain und das gewünschte Keyword einsetzen, ohne Anführungszeichen) sieht man, welche Seite der Webpräsenz für das gewünschte Keyword am besten gelistet wird.

Mit diesen vier Schritten lässt sich eine Seite eines Webauftrittes rasch optimieren – man hat alle notwendigen Daten und kann zuverlässig überprüfen, was die SEO-Bemühungen gebracht haben.

Vielen Dank unseren Gästen für die spannende Diskussion!

Facebook & Co: The Sceptic’s Guide To Social Media

Sieben beliebte Vorbehalte von Nicht-Nutzern gegenüber Facebook & Co. Oft gehört und wiederholt, aber deshalb noch lange nicht richtig.

Social Media sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Bedenken sind aber noch weit verbreitet, was ich für wichtig halte: Wir müssen technologische und gesellschaftliche Innovationen fördern und gleichzeitig kritisch hinterfragen. Vielfach entstehen diese Bedenken aber wegen fehlenden Informationen. Ich habe hier die Vorbehalte aufgeführt, die ich häufig höre, wenn ich Vorträge halte oder Diskussionen führe – vor allem beim Thema Facebook. Dazu einige Infos und meine Meinung obendrauf.

1. Facebook-Freunde sind doch keine richtigen Freunde!
Menschen vernetzen sich auf Facebook in der Regel mit Menschen, die sie irgendwann mal getroffen haben. Das können tatsächlich sehr entfernte Bekannte sein, auf die der Begriff «Freund» aus unserer Alltagssprache nicht zutreffen würde. Nichtsdestotrotz fand der Erstkontakt im «wahren» Leben statt. Nach einigen Jahren nutzen die Menschen Facebook sehr viel differenzierter: Bei mir würde die Bezeichnung «virtuelle Freunde» auf etwa 10% der Kontakte zutreffen. Dass es sich beim Rest zu einem grossen Teil um entfernte Bekannte (oder Verwandte) handelt, ist kein Manko – im Gegenteil. Facebook hilft, diese «schwachen Verbindungen», wie sie Mark Granovetter nannte, aufrecht zu erhalten. Ich schätze es, ab und an etwas über den Schulfreund aus der dritten Klasse zu erfahren. Facebook & Co: The Sceptic’s Guide To Social Media weiterlesen

Social Media und KMU: Der erfolgreiche Start

Viele KMU fragen sich, ob sie Social Media nutzen sollen. Twitter, Blogs und Facebook bieten tatsächlich Möglichkeiten, die bisher nicht oder nur mit hohen Kosten umzusetzen waren. Eine verlockende Gelegenheit, also, die aber einiger Vorüberlegung bedarf.

Dazu will ich Sie ermuntern. Es braucht kein elaboriertes Strategiepapier. Für den Start reicht es, einige Kernfragen zu beantworten. Zuerst die wichtigste Frage: Welches Ihrer Unternehmens- und Kommunikationsziele wollen Sie mit Social Media unterstützen? Social Media-Kommunikation bedeutet Arbeit und die muss sich am Ende lohnen. Hier Beispiele für Ziele, die Sie mit Social Media besser erreichen können.

Twitter: Martin Schmid ist Unternehmensberater für Personalfragen. Er will sich in seinem Gebiet als Experte positionieren. Er nutzt Twitter und versorgt seine Follower mit Hinweisen auf interessante Weblinks oder neu erschienene Bücher. Bereits nach einigen Monaten ist er auf Twitter zu einer nützlichen Infoquelle geworden. Unter seinen 300 Followern befinden sich rund 50 HR-Spezialisten aus verschiedenen Unternehmen. Social Media und KMU: Der erfolgreiche Start weiterlesen

Dialog in Social Media: Hören Sie auf zu kommunizieren.

Schweizer Firmen wollen Social Media nutzen, um mehr Dialog zu haben. Das bedeutet, dass Unternehmen aufhören müssen zu kommunizieren. Und damit beginnen, Gespräche zu führen.

Sie wollen mehr Dialog? Eine neue Social Media-Studie von Bernet_PR und Barbara Kunert zeigt: «Mehr Dialog» ist das meist genannte Ziel, das Schweizer Firmen mit Social Media erreichen wollen. Sie wollen sich mit Kunden, künftigen Mitarbeitenden oder anderen Anspruchsgruppen unterhalten und Gespräche führen. Das macht Sinn, weil Social Media für Gespräche da ist. Als Unternehmen haben Sie die Gelegenheit, sich in die Unterhaltung einzuklinken.

Sagen Sie doch was. Was braucht es, um als angenehmer und anregender Gesprächspartner wahrgenommen zu werden? Sie sollten vor allem etwas Spannendes zum Gespräch beitragen. Weiter gelten alle Grundsätze, die auch in einem «analogen» Gespräch beim Hochzeitsempfang oder an einem Geschäftsessen gelten: Drängen Sie sich nicht auf, langweilen Sie nicht und reden Sie nicht zuviel über sich selber. Hören Sie zu und geben Sie Antwort, wenn Sie angesprochen werden. Dialog in Social Media: Hören Sie auf zu kommunizieren. weiterlesen