Alle Beiträge von Thomas Mauch

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Profil und die eigene Einzigartigkeit sichtbar machen

Stellensuche, Selbstmarketing, Sichtbarkeit und Blogs

Ein eigener Blog rund um die beruflichen Themen, die für Dich selbst wichtig sind und die sich um Deine Kernkompetenzen drehen, ist eine der besten Ergänzungen zu einem CV oder Lebenslauf sein. Das bringt mehrere Vorteile: Erstens schafft ein Blog «digitale Sichtbarkeit» – ein nicht zu unterschätzender Aspekt, wenn es um die eigene Arbeitsmarktfähigkeit geht (Martin hat hier den Stellenwert der digitalen Auffindbarkeit beschrieben).

Alle googlen Dich

Personalverantwortliche und Recruiter googeln Bewerber und Stellensuchende. Google mag Blogs: Die meisten Blog-CMS sind von Hause aus suchmaschinenfreundlich; zudem schätzt Google aktuelle Inhalte. Ein Blog ist eine Möglichkeit, selbst zu bestimmen, was dieser Personalverantwortliche sehen wird, wenn er Deinen Namen in die Suchmaschine eingibt.

Zweitens ergänzen Blogs den CV, weil sie sichtbar machen, was dort nicht drin steht: Expertise, Erfahrung und Wissen. Und zwar nicht bloss anhand einer dürren Zeile zu einer Deiner Stellen in den vergangenen Jahren. Sondern mit Wissen aus konkreten Projekten, Tipps und Tricks, die Du Dir im Verlauf des Berufslebens angeeignet hast. Dabei geht es nicht um wissenschaftliche Abhandlungen – ein Blog kann kurz und persönlich sein. Es geht hier um Deine Sicht der Dinge.

Ideen für Blogpostings

Oft tun sich die Leute schwer, Artikelideen für den eigenen Blog zu finden. Einige Anregungen:

Buchbesprechungen
Was sind die wichtigsten Bücher in Deinem Fachgebiet? Mindestens zwei dürftest Du ja gelesen haben…also stehen bereits zwei Artikel: Eine kurze Zusammenfassung, für wen ist es geeignet (Anfänger, Experten etc.), was ist der grosse Vorteil dieses Buches, was fehlt etc.pp. Das bringt zwei Vorteile mit sich: Du setzt Dich selber mit Fachliteratur auseinander und ein Besucher sieht, dass Du die Standardwerke offenbar kennst.

(Kleiner Tipp: Allenfalls lohnt es sich, diese Buchbesprechung auch noch auf Amazon zu veröffentlichen, unter dem Klarnamen. Ist zwar «Double Content», dafür bietet Amazon halt auch grosse Sichtbarkeit.)

Tipps und Tricks
Mit den Jahren sammeln sich einige Tipps und Tricks an – Dinge, die Du zuerst auch falsch gemacht hast…Das können kleine Dinge sein: Etwa welche Projektmanagement-Software taugt etwas? Wie detailliert sollte ein Projektplan sein? Lauter kleine Dinge, die Dir vielleicht auch noch nicht bewusst sind.  Also überlegen, was alles so gut lief, das Wesentliche herausschälen und in einen kurzen Artikel werfen.

Ressourcen im Internet
Gibt es Websites, Blogs oder andere Internet-Wasserlöcher zu Deinem Spezialgebiet, die man kennen muss? Ein Hinweis auf die Adresse, eine knappe Darstellung, was es dort gibt – voilà. Zeigt, dass Du die wesentlichen Dinge kennst und vernetzt Dich langsam mit anderen Leuten im Web, die sich für ähnliche Themen begeistern.

Berichte aus Ausbildungen
Besuchst Du gerade eine Aus- oder Weiterbildung? Nutz den Blog als Lernjournal. Frisch Gelerntes kommt hier rein. Vorteile im Doppelpack: Sichtbarkeit und besseres Lernen.

Meinungen, Analysen
Irgendwo einen Artikel zu Deinem Thema gelesen, der nun wirklich die Pixel oder das Papier nicht wert war? Oder einen, den man sich unter’s Kissen legen sollte? Darüber schreiben, Deine Meinung dazu abgeben, ergänzen, widersprechen, bestätigen.

Persönliches
Die meisten Menschen kümmern sich nicht nur um Rechnungswesen, Projektmanagement oder – Gott bewahre – Social Media. In so einem Blog hat Persönliches ebenso Platz. Reisen, Theater, Konzerte, Musik – was Dir wichtig ist (und was Du zeigen möchtest).

Das Wichtigste zum Schluss

Drei Punkte, die auf jeden Fall beachtet werden müssen:

Bloggen ist eine Ausdauersportart. Ein Sprinter hat in dieser Disziplin nichts verloren, es geht darum, über lange Zeit regelmässig einen oder zwei Artikel pro Woche zu publizieren (wie gesagt, sie dürfen auch kurz sein – Hauptsache nützlich, relevant, amüsant, interessant…).

Du wirst kein Weltpublikum auf Deinen Blog locken können. Macht nichts. Du bloggst für Dich. Und den einen oder die zwei Headhunters, Personalchefs oder Recruiters, die vielleicht mal vorbeikommen (das ist auch der Grund, wieso Statistik- und Tracking-Tools in den ersten drei Monaten verboten sind).

Es sollte Spass machen. Wenn sich der Spass nicht einstellt, bitte alles vergessen, was hier steht, damit aufhören und etwas anderes versuchen. Der Leser merkt’s nämlich.

mindmaps

Mindmapping-Software

Für eine Kursgruppe habe ich eine kleine, nicht abschliessende Zusammenstellung von Software für Mindmaps erstellt. Die Zusammenstellung umfasst einige Programme, um mit Mindmaps am Computer zu arbeiten. Die Grundfunktionalitäten sind überall vorhanden, kostenpflichtige Software wie Mindmanager bietet Extras. Es empfiehlt sich, mit einem kostenlosen Programm zu starten und bei Bedarf «aufzurüsten».

Freemind
kostenlose Software, für Windows

Xmind
kostenlose Software, für alle Plattformen (Mac OS, Windows, Unix)

Mindmanager
kostenpflichtige Software (inzwischen rund 400 Franken!) für Mac OS und Windows, iOS-Apps ebenfalls vorhanden

Mindmeister
Online Mindmaps, geeignet für Gruppen etc.

iThoughts
Mindmapping-Software für iPhone und iPad, rund 10 Franken

Der Wikipedia-Eintrag bietet noch etwas an Hintergrundinfos zur Technik. Einsatzmöglichkeiten – was kann ich damit anstellen? – finden sich in diesem Artikel. Mind Maps können auch Teil eines persönlichen Wissensmanagement sein – weitere dafür nützliche Instrumente habe ich in diesem Artikel vorgestellt.

Diese Woche gelesen (46)

Diese Woche besonders aufgefallen: Ein Artikel von Tim O’Reilly über das Verlagswesen, der bereits neun Jahre alt ist – deswegen aber kein bisschen weniger wegweisend ist. Ausserdem hat @karinfriedli über das Bloggen geschrieben, dann gab’s was zum Thema Beruf und Leidenschaft von @danielrettig und so einiges zum Thema Social Media bzw. Content Marketing.

pokeRT Bibliothek

Die pokeRT Bibliothek

An der gestrigen pokeRT zum Thema «Bücher» haben die Besucher und Besucherinnen die neue pokeRT-Bibliothek aufgebaut: Spannende Leseempfehlungen für den digitalen und analogen Gebrauch. Vielen Dank!

Diese Woche gelesen (45)

Social Media sollte man ja nicht bloss den Marketing- und Kommunikationsleuten überlassen. Hier einige Gedanken, die etwas weiterdenken als bis zum nächsten “Like” und was man sonst noch so Sinnvolles mit Social Media anstellen kann. Zum Beispiel einen kostenlosen Kurs mit 130’000 Menschen durchführen.

Ausserdem: Wir hätten gerne, dass das Leben fair wäre – und bilden uns einiges ein dafür. Hingegen ist Larry Hagman tatsächlich kein Ekel, sondern ein intelligenter und frischer Gesprächspartern. Und übrigens: Jugendliche sind nicht krimineller als früher.

Olympus PEN E-P3

Meine neue Olympus PEN E-P3

Seit einigen Wochen besitze ich wieder eine Kamera: Eine Olympus PEN E-P3. Sie macht Spass!

Meine Geschichte mit Kameras begann Ende der 80er mit einer Minolta Dynax 7000i – finanziert mit einigen Entbehrungen aus meinem Lehrlingslohn. Einige Jahre später habe ich mich in die klassischen Nikons verguckt: FM2 und FG20 – spartanische Arbeitsgeräte, die immer und überall funktionieren. Auch heute noch.

Dann kamen die digitalen Kameras. Und ich wurde einfach nicht so richtig warm damit. Digitale Spiegelreflexkameras waren (und sind) gross, schwer und hässlich. Eine Knipse habe ich mir dann auch mal gekauft, aber so richtig Spass machte auch nicht.

Vor einigen Monaten aber habe ich die neuartigen Systemkameras ohne Spiegel entdeckt. Der Verzicht auf den Spiegel erlaubt es, die Gehäuse schlanker und leichter zu bauen. Meine Wahl fiel auf die Olympus Pen E-P3, eine so genannte Micro Four Thirds-Kamera, zusammen mit Objektiven mit Festbrennweiten – ein 12mm und ein 45mm (im herkömmlichen Kleinbildformat entspricht dies 24 bzw. 90mm).

Festbrennweiten bevorzuge ich wegen der höheren Lichtstärke gegenüber Zoom-Objektiven – und es hält die Kameraausrüstung klein und handlich. Häufig werden die PEN-Kameras von Olympus als Retro-Design bezeichnet, eine Referenz auf die berühmten PEN-Kameras von Olympus aus den 60er Jahren. Na ja, ich finde sie nicht besonders retro, vielmehr sieht die E-P3 einfach aus, wie eine Kamera aussehen muss. Aber vielleicht bin ich auch nur alt geworden…

Auf jeden Fall: Die Kamera macht sehr gute Bilder, ist gut zu bedienen und macht – wie gesagt – einfach Spass. Einige Bilder finden sich auf meinem Flickr Stream. Wer sich für die E-P3 interessiert, ausführliche Reviews gibt es hier und hier.