Economist Espresso

Economist Espresso – und wieso ich ihn jeden Tag vollständig lese

Der Economist Espresso ist ein Smartphone-Only-Service des Economists. Mit einem kleinen Trick haben die Verlagsleute mich in wenigen Tagen dazu gebracht, jeden Tag die ganze Ausgabe zu lesen.

Der Economist Espresso stellt sich in die Reihe der gerade sehr beliebten Morning oder Daily Briefings: Jeden Morgen liefert die Economist-Redaktion fünf Artikel zu den ihrer Meinung nach wichtigen Dingen des Tages.

Economist Espresso Inhaltsverzeichnis
Economist Espresso Inhaltsverzeichnis

Ein sechster Artikel «The world in brief» informiert über die wichtigsten Schlagzeilen des vorangehenden Tages; das Format kennt man bereits aus der wöchentlichen Print-Ausgabe. Den Abschluss bildet Markets and currencies: Zahlen zur Börsenindexes, Rohstoffpreise etc.

Drei Ausgaben stehen zur Verfügung: Europa, Asia und Americas. Der Economist Espresso wird an fünf Werktagen aufbereitet, am Wochenende ist tatsächlich Pause.

Der Dienst gehört zu den kostenpflichtigen Angeboten des Economists. Das Monatsabo kostet 4 US-Dollar oder 3,60 Euro (aufgepasst: automatische Verlängerung). Wer bereits ein Economist-Abo hat, kriegt den Service gratis. Weiterlesen

Manager und Medienkompetenz

Online ist die Zukunft. Über die Medienkompetenz von Managern.

«Online ist die Zukunft.» Höre ich diese Aussage im Jahr des Herrn 2014 von einem CEO oder einer Managerin, stellen sich meine Nackenhaare auf. Und ich stehe jeweils kurz davor zu sagen: «Unter welchem Stein haben Sie die letzten fünf Jahre geschlafen?»

Online ist nicht die Zukunft. Online ist heute.

Wenn du diesen Blogbeitrag liest, ist die Chance gross, dass du zu meiner Filterblase gehörst. Vermutlich trägst du ein Fitbit und kommunizierst mit deinen Arbeitskollegen via Google+. Aber: Der grosse Teil der Manager da draussen hat sich noch nicht an dieses Ding namens Internet herangetraut. «We need to rethink our strategy of hoping the internet will just go away» ist der Text eines beliebten Cartoons. Ich finde es nicht lustig.

Die digitale Kompetenz der Bevölkerung, insbesondere von Jugendlichen, ist ein beliebtes Thema in Forschung und Medien. Was ich aber selten lese, sind Studien zur Online-Medienkompetenz von Entscheidungsträgern in Unternehmen und Organisationen. Das ist schade, weil ich vermute, solche Studien würden massiven Handlungsbedarf aufzeigen.

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Netzneutralität

Netzneutralität: Don’t you mess with my Datennetz

Die Netzneutralität wird in der Schweiz seit Monaten diskutiert, diese Tage haben sich die Netzanbieter mit einem gemeinsamen Vorstoss zu Wort gemeldet, die Vertreter der Digitalen Gesellschaft haben dazu Stellung genommen. Ich bin kein Spezialist für Netzneutralität, sehe aber, dass es ein Thema ist, mit dem wir uns alle auseinandersetzen müssen.

Mir liegt dieses Internet am Herzen

Netzneutralität ist nicht unbedingt das Thema, mit dem ich mich am liebsten rumschlage. Gadget-Tests oder Wanderungen finde ich um einiges attraktiver. Andererseits ist es dieses Netz, das es mir möglich macht, über Wanderungen zu schreiben oder Testgeräte zu kriegen. Obwohl ich ein kleiner Fisch bin und mir keine Druckpresse leisten kann.

Mir liegt dieses Internet am Herzen: Ein Internet, dass allen die gleichen Chancen bietet. Versteht mich richtig: Ich glaube nicht an das Internet als Heilsbringer. Das Internet schafft nicht Demokratie, es sorgt nicht für vollständige Transparenz und es gibt diesem Blog nicht die gleich laute Stimme wie der Journalistin der NZZ. Das ist in Ordnung so, no bad feelings. Weiterlesen

Fiio X5 Cowon Plenue

Fiio X5 und Cowon Plenue P1 frisch getestet

Gadget-Mania! Der Schweizer Importeur Portacomp AG hat mir für eine Woche einen Fiio X5 und einen Cowon Plenue P1 zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt. Ich selbst besitze den Fiio X3 – die grosse Frage: Lohnt sich ein Upgrade?

MP3-Player werden zu Digital Audio Player

Drei von vier Personen in der Schweiz besitzen ein Smartphone. Und damit ein Gerät, mit dem sie Musik hören können und das sie zudem immer dabei haben. Für Unternehmen, die Digital Audio Players verkaufen wollen, gibt es nur eine Nische: die Klangqualität. Beziehungsweise die Zielgruppe der Leute, die für ein Quäntchen besseren Ton ein separates Gerät mit sich rum tragen.

Deshalb heissen MP3-Player heute nicht mehr MP3-Player, sondern eben Digital Audio Player (DAP). Was insofern auch gerechtfertigt ist, weil sie weit mehr als MP3 abspielen können. «High resolution» ist das Schlagwort – also nicht verlustbehaftete MP3-Files, sondern verlustfrei komprimierte Datenformate wie WAV, FLAC oder Apple Lossless stehen hier im Vordergrund: Datenformate, die CD- oder sogar Super Audio-CD-Qualität liefern sollen – also mit 16 oder mit 24 Bit. Beide spielen inzwischen auch DSD (Direct Stream Digital) ab. Weiterlesen