Social Media und Lernen: Unterlagen und Links zum 16. Januar 2015

Am 16. Januar 2015 habe ich an der Fachhochschule Nordwestschweiz mit 20 Ausbilderinnen und Ausbilder das Thema Social Media und Lernen diskutiert. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer habe ich hier die wichtigsten Unterlagen und weiterführende Links bereitgestellt.

Was sind Social Media?

Social Media (auch Soziale Medien) bezeichnen digitale Medien und Technologien (vgl. Social Software), die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu erstellen.

(Quelle: Wikipedia)

Einstieg

Das Interview mit Jochen Robes vom Weiterbildungsblog bietet einen guten Einstieg und eine kompakte Übersicht. Social Media und Lernen: Unterlagen und Links zum 16. Januar 2015 weiterlesen

Sounds – meine Musik 2014

Ein Jahr vorbei, was hat mir aus der Masse an Musik in diesem Jahr besonders gefallen? Hier meine persönliche, subjektive und willkürliche Auswahl

Papst & Abstinenzler: Geischterfahrer

Ich glaube, die letzte Schallplatte einer Schaffhauser Band, die ich mir gekauft habe, war vom Eugen. Also schon zwei oder drei Jahre her. 2014 habe ich in einer Dialektmusik-Sendung auf SRF1 Papst & Abstinenzler zum ersten mal gehört. Und war begeistert. Tolle Texte, coole Musik. Sehr schlau.

Beck: Morning Phase

Egal, was er macht – ich finde es meistens gut. Auch wenn es immer wieder anders und neu tönt. Ein Held aus den 90ern, der sich CD für CD neu erfindet.

Bob Mould: Beauty & Ruin

Vermutlich nicht seine beste CD, vermutlich nicht die innovativste – ich mag den Sound einfach. Etwas Hüsker Dü, etwas Altersweisheit, viel Spielfreude (und ein witziges Video). Sounds – meine Musik 2014 weiterlesen

Online-Kommentare: Medien-Sites haben die Diskussions-Funktion nicht verstanden

Leserbeiträge und Online-Kommentare auf grossen Medien-Sites werden zur Zeit diskutiert, viele Häuser suchen nach neuen Lösungen. Die Ursache des Problems haben Journalisten und Medienfachleute schon treffsicher erkannt: Der Leser, die Leserin. Beziehungsweise der Troll, das Tier, der Pöbel, die Meute. So schön, so einfach, so frei von Selbstkritik.

Diese Sicht greift zu kurz und neue Lösungen finden sich mit dieser Problemanalyse nicht. Eine ganz wesentliche Ursache des Problems wird übersehen: Die Medienhäuser haben nie verstanden, was die Kommentarfunktion eigentlich ist. Stellen wir uns mal vor:  Online-Kommentare: Medien-Sites haben die Diskussions-Funktion nicht verstanden weiterlesen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Marken

Eine sehr treffende Feststellung von Kollege Vielmeier heute morgen auf Twitter.

Hier geht es nicht nur um Social Media, aber die Web 2.0-Plattformen (fast vergessen, der Ausdruck) spielen eine wesentliche Rolle dabei. Mitarbeitende haben bessere Instrumente, um ihr Netzwerk zu pflegen, ihre Arbeit zu präsentieren und ihr Wissen zu teilen und darauf aufmerksam zu machen. Die Menschen arbeiten an ihrer Marke.

Dieser Aspekt wurde in den letzten Jahren wenig diskutiert, aber er gehört zu den fundamentalen Veränderungen, die diese neue Welt mit sich bringt: Arbeitnehmende nutzen Social Media, um sich von Arbeitgebenden zu emanzipieren.

Bad News für Organisationen, die diesen Kulturwandel verpassen.

Artikelbild: Thomas Hawk bei flickr.com (CC BY-NC 2.0)

Economist Espresso – und wieso ich ihn jeden Tag vollständig lese

Der Economist Espresso ist ein Smartphone-Only-Service des Economists. Mit einem kleinen Trick haben die Verlagsleute mich in wenigen Tagen dazu gebracht, jeden Tag die ganze Ausgabe zu lesen.

Der Economist Espresso stellt sich in die Reihe der gerade sehr beliebten Morning oder Daily Briefings: Jeden Morgen liefert die Economist-Redaktion fünf Artikel zu den ihrer Meinung nach wichtigen Dingen des Tages.

Economist Espresso Inhaltsverzeichnis
Economist Espresso Inhaltsverzeichnis

Ein sechster Artikel «The world in brief» informiert über die wichtigsten Schlagzeilen des vorangehenden Tages; das Format kennt man bereits aus der wöchentlichen Print-Ausgabe. Den Abschluss bildet Markets and currencies: Zahlen zur Börsenindexes, Rohstoffpreise etc.

Drei Ausgaben stehen zur Verfügung: Europa, Asia und Americas. Der Economist Espresso wird an fünf Werktagen aufbereitet, am Wochenende ist tatsächlich Pause.

Der Dienst gehört zu den kostenpflichtigen Angeboten des Economists. Das Monatsabo kostet 4 US-Dollar oder 3,60 Euro (aufgepasst: automatische Verlängerung). Wer bereits ein Economist-Abo hat, kriegt den Service gratis. Economist Espresso – und wieso ich ihn jeden Tag vollständig lese weiterlesen